Unihockey Ruswil: Damen 2. Liga, 8. Meisterschaftsrunde vom 16.03.2025
Letzte Runde - Erster Sieg!
Nach dieser harten Saison durfte Ruswil nun die letzte Runde in der 2. Liga antreten. Für die Frauen ging es schon am Morgen los nach Aarau und erzielten dort ihren ersten Sieg gegen Schagnau (5:2). Doch der zweite Match gegen Schatrine Bellach war für die Ruswilerinnen leider kein Erfolg (4:5).
Ronja Ottiger
1. Match Ruswil:Schangnau
Am vergangenen Sonntag traf das Unihockey-Team von Ruswil auf Schagnau. Der Match begann träge, und beide Teams brauchten eine gewisse Zeit, um in das Spiel zu finden. Ruswil nutzte die Gelegenheit und konnte sich mit einer soliden Leistung einen komfortablen Vorsprung von 3:0 zur Halbzeit erspielen.
Zum Schluss der ersten Halbzeit versuchten die Ruswilerinnen, den Goalie durch einen Feldspieler zu ersetzen, was jedoch zu einem Durcheinander auf der Bank führte. Dies hatte zur Folge, dass Ruswil aufgrund eines Wechselfehlers eine Zeitstrafe von 2 Minuten erhielt. Gleichzeitig bekam auch Schagnau eine Zeitstrafe, wodurch beide Teams für 2 Minuten mit jeweils nur zwei Feldspielern auf dem Feld standen. Diese Phase überstand Ruswil jedoch souverän und konnte die zwei Minuten ohne Gegentor überstehen.
In der Halbzeitpause motivierten sich die Ruswilerinnen, um mit noch mehr Tempo und Energie in die zweite Halbzeit zu starten. Sie setzten sich zum Ziel, noch härter zu kämpfen und das Miteinanderspiel weiter zu forcieren, da dieses so gut funktioniert hatte.
Die zweite Halbzeit begann jedoch nicht optimal. Schagnau konnte schnell ihr erstes Tor erzielen und damit den Rückstand auf 3:1 verkürzen. Doch Ruswil ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. In den letzten zwei Minuten des Spiels hatten die Ruswilerinnen das Glück, in Überzahl zu spielen. Diesen Vorteil nutzte Andrea Riedo und erzielte das letzte Tor des Spiels, das den Endstand von 5:2 sicherte.
2. Match Ruswil:Schatrine Bellach
Nach dem Sieg im ersten Match spielte das Unihockey-Team von Ruswil nun gegen die Mannschaft von Schatrine Bellach. Der Match startete für Ruswil leider nicht gut. Die Ruswilerinnen wurden zu Beginn des Spiels regelrecht überrumpelt und kassierten schon nach vier Minuten eine Zeitstrafe. Schatrine nutzte diese Gelegenheit und erzielte ihr erstes Tor. Nur wenige Minuten später folgte das nächste Gegentor, und Ruswil sah sich mit einem 0:2 Rückstand konfrontiert.
Das Spiel nahm jedoch eine unerwartete Wendung, als beide Teams kurze Zeit später gleichzeitig eine Zeitstrafe erhielten. Diese Phase ermöglichte es den Ruswilerinnen, ein wenig durchzuatmen und das Spiel wieder zu ordnen. In der Halbzeitpause mussten sich die Ruswilerinnen dann neu fokussieren und ihre Kräfte sammeln, um in der zweiten Halbzeit noch einmal alles zu geben.
Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief ebenfalls holprig: Nur zwei Minuten nach dem Anpfiff konnte Schatrine ihren Vorsprung auf 0:3 ausbauen. Doch Ruswil gab nicht auf und kam durch eine kurze Überzahlperiode zurück ins Spiel.
Ruswil hatte so Hoffnung für ein Comeback. Nach einer erneuten Strafe und mehreren 4-gegen-3-Angriffen gelang es Ruswil, den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen. Doch dieser Zustand hielt nicht lange an.
In den letzten Minuten des Spiels gab es für Ruswil noch die Chance, mit einem Unentschieden das Feld zu verlassen. Doch das Tor, das zum 5:5 geführt hätte, wurde wegen eines Stockschlags nicht anerkannt. So verließen die enttäuschten Ruswilerinnen das Feld mit einer knappen 4:5-Niederlage.
Mit dabei: René Sirnimann (Coach), Judith Greter (C), Ronja Ottiger, Andrea Riedo, Corinne Graber, Eliane Stirnimann, Melanie Reber, Rahel Wicki (T), Nadzie Hamza(T), Ramona Bucher